Tim Isfort Orchester
Eine in dieser Form bislang nicht dagewesene Verbindung von großem Orchester
und bekannten, fast ausschließlich deutschsprachigen Gastsängern und
Textern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Streicher, Bläser,
Stick, Bandoneon, Vibraphon, Harfe und Rhythmusgruppe begegnen
charismatischen Stimmen und ungewöhnlichen Texten.
Eine faszinierende, eigenwillige Kombination aus ernsthafter
Unterhaltungs-, Film-, Jazz- und Popmusik.
Rainer Weber schrieb über das Tim Isfort Orchester:
">Ich spiel' die Lieder, die du magst, und du fragst, ob ich traurig bin,
und ich sag, dass das nur die Lieder sind, doch ich bin glücklich< Tom Liwa.
Nelson Riddle, Gil Evans, Henry Mancini, Claus Ogerman
- Tim Isfort wandelt auf den spuren seiner Vorbilder...
mit großen Arrangements aus Big Band Jazz mit Streichern sowie
sensiblen Texten pendelt der Duisburger Komponist und Tontechniker
zwischen schwerem Chanson und leichter Filmmusik. Isfort wünschte sich
schon lange, einmal Aufnahmen mit einem großen Orchester zu machen,
und Anfang 1995 war es soweit: Isfort schrieb die ersten Partituren,
Songs mit Bläsern, Streichern, Bandoneon und Vibraphon. Erste Texte steuerte
der Sänger Christian Junk bei. Bald traten noch andere Autoren hinzu:
der Klang in seiner eigenartigen Mischung aus Romantik und Sentimentalität
inspirierte den Sänger Tom Liwa ("Flowerpornoes"). Er schuf dazu eine
sprachliche Analogie. Ein anderer Rockmusiker, Blixa Bargeld von den
"Einstürzenden Neubauten", stieg ebenfalls ein, u.a. mit dem herrlichen
Nachtstück "Es fehlt etwas".
Doch damit nicht genug. Die Sängerinnen
Eva Kurowski und Sam Leigh-Brown verliehen einigen Songs eine noch größere
Eigenständigkeit. Als Folge einer "kollektiven Frühstücksidee" konnte für
ein Duett mit Blixa Bargeld die Schauspielerin Katharina Thalbach gewonnen
werden. Ferner der Radio-, Fernseh- und Synchronsprecher Christian Brückner,
der seine Stimme hier nicht Robert de Niro leiht, sondern mit sonorem Bariton
singend und rezitierend u.a. Tom Liwas "Nachteulen" zu einem Kunstwerk
eigenen Rangs formt. Seine erfolgreiche Premiere feierte das Tim Isfort
Orchester 1997. Bis dahin hatte Isfort vor allem als Werbekomponist gearbeitet.
Jetzt stand er im Rampenlicht mit einem Projekt, das einen gewaltigen Bogen
schlägt. Liebevoll instrumentierte Versatzstücke aus Jazz und U-Musik gehen
eine Liaison mit engagierten, teils skurrilen Texten ein, vorgetragen von
Interpreten vom Theater und aus der Rockmusik. Nostalgie kommt dabei nicht auf,
allenfalls ein versöhnliches Augenzwinkern mit unterschiedlichen Chiffren
der Pop-Musik über die Jahre hinweg."
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